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Projektarbeiten der Schüler

Schülerinnen und Schüler zweier Klassen hatten am 26. und 27.11.2025 im Projektunterricht von 2P plus die Gelegenheit, fünf handwerkliche Berufe praktisch zu erkunden. Die Handwerkskammer Rheinhessen, vertreten durch Frau Ströher, kam für die Berufserkundung ins Klassenzimmer. Das MAKERSPACE mobil – ein eigens ausgestatteter Sprinter mit Werkzeugen und Handwerksmaterial - stand dazu zur Verfügung. Das Projekt 2P plus findet im Schuljahr 2025/2026 in je fünf Unterrichtseinheiten pro Woche unter der Leitung von Petra Raaf und Götz Fischer an der BBS Alzey statt.

Zunächst halfen die Schüler Kisten ins Klassenzimmer zu tragen. In jeder Kiste befand sich die Ausstattung für einen handwerklichen Beruf: Friseur, Fliesenleger, Metallbauer, Goldschmied und Tischler konnten ausprobiert werden. Die Materialien und Werkzeuge wurden ausgebreitet und die Handhabung von Frau Ströher erläutert. Die Schüler machten sich neugierig an die Arbeit. Die gebauten Werkstücke, darunter Mosaikbilder, Schmuck wie Ringe und Armbänder sowie eine Metallrose und Handyhalter aus Holz, konnten mit nach Hause genommen werden. Stylische Frisuren wurden an zwei Frisur-Übungsköpfen kreiert.

Die Schüler erkannten, dass handwerkliche Arbeit viel mit Durchhaltevermögen, Geschicklichkeit und Belastbarkeit zu tun hat. Der Lohn der Mühe war ein mehr oder minder gelungenes Werkstück – erst die Übung macht den Meister! Stolz waren die Jugendlichen allemal, dass sie Neues erfahren und gewagt hatten.

Das Projekt 2P plus, das vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz finanziert und vom Christlichen Jugenddorfwerk gem. e.V. (CJD) Rheinland-Pfalz an vielen Schulen in Rheinland-Pfalz durchgeführt wird, hat das Ziel, neuzugewanderte junge Menschen durch praxisorientierte Projektarbeit bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.

Es bietet ihnen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre berufsbezogenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Der Besuch von MAKERSPACE mobil war eine sinnvolle Ergänzung zum wöchentlichen Einsatz der beiden Projektmitarbeitenden. „Berufe müssen neben den sachlichen Informationen erfahrbar sein, um die geeignete Berufsrichtung für jede Persönlichkeit auszuloten“, da sind sich Petra Raaf und Götz Fischer einig.