Schüler und Lehrer im Unverpackt-Geschäft

Durch verpackungsfreies Einkaufen unsere Gesundheit und die Umwelt schützen: Die Berufsschulklasse der Einzelhandelskaufleute im 2. Ausbildungsjahr beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und war auf Betriebsbesichtigung im "Unverpackt" Mainz.

Verpackungsfreier Einzelhandel – wie geht das? Wir leben in einer Welt voller Plastik. Der weltweite Plastikkonsum wächst von Jahr zu Jahr um Millionen von Tonnen, die in unsere Umwelt und letztendlich in unseren Körper in Form von Chemikalien gelangen. Durch das eigene Verhalten kann man nachgewiesene Chemikalien im Blut vermeiden und somit Krankheiten vorbeugen.

"Gerade in einer dualen Berufsausbildung ist es unabdingbar, die aktuellen Themen mit Theorie und Praxis zu verknüpfen. Aber auch der private Kontext kann bei vielen Themen bestens integriert werden", weiß Meike Lecher, Wirtschaftslehrerin der Klasse BS EK 20b.  

Abdelmajaid Hamdaoui, Eigentümer und Gründer von "Unverpackt" in Mainz, erzählte mit viel Leidenschaft und Elan seine Gründe und Umsetzung sowie die Vorgehensweise und Lebensphilosophie seines Ladenkonzepts. Hier stehen verpackungsfreie, regionale, saisonale und biologische Ware in den Vordergrund. So entsteht ein bewusstes und nachhaltiges Einkaufserlebnis. Dieses Erlebnis konnte die Klasse nach Eintritt in das Ladeninnere direkt spüren. Die nachhaltige Geschäftsidee wirkte bei den Schülerinnen und Schülern noch lange Zeit nach, sodass sich weitere Gedankenkreise um das Thema "Nachhaltigkeit" bildeten. Sie stellten interessante Fragen und nahmen wichtige Inhalte zu den Themen Lagerung, Hygienevorschriften, Lieferanten und Händler, Konzeptideen, Beschaffung, Marketing und Kundenstamm auf.

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse BS EK 20b bedanken uns herzlich bei Herrn Hamdaoui für die aufschlussreiche und interessante Führung und alle Eindrücke, die wir sammeln durften.

Von Meike Lecher